Mit dem Rad 2000 Kilometer bei Wind und Wetter durch den Winter
Der Frühling ist da – die perfekte Gelegenheit, einen Blick zurück auf den Winter zu werfen. Wie nachhaltig können Dienstfahrten eigentlich sein? Wir haben nachgefragt:
Schwerter Netz: Michael, was hast du dir für den zurückliegenden Winter vorgenommen?
Arndsmeier: Ganz einfach: Ich wollte meine Dienstfahrten so klimafreundlich wie möglich gestalten – mit einem möglichst kleinen ökologischen Fußabdruck.
Schwerter Netz: Und, hat das funktioniert?
Arndsmeier: Absolut! Von November bis Februar bin ich rund 2.000 Kilometer dienstlich unterwegs gewesen – und alle Strecken, die ich allein gefahren bin, habe ich mit dem Fahrrad zurückgelegt. Nur wenn ich nicht allein unterwegs war, bin ich auf unseren elektrischen Dienstwagen umgestiegen – natürlich geladen mit Ökostrom.
Schwerter Netz: Klingt gut! Wie hast du das geschafft – und gab es auch Hürden?
Arndsmeier: Ehrlich gesagt: Es war einfacher als gedacht. Die wichtigste Grundlage hat mir das Schwerter Netz selbst geschaffen – mit einem Dienstrad, also einem E-Bike, das ich bequem im Büro mit Ökostrom laden konnte. Der Rest ist vor allem gute Planung: Ich lege Termine möglichst nah beieinander, um Wege kurz zu halten. Die zusätzliche Zeit auf dem Fahrrad nutze ich einfach als aktive Pause. Die größte Herausforderung war definitiv das Wetter – auch wenn der Winter zum Glück eher mild war. Regen gab’s trotzdem genug, und meine Regenkleidung musste einiges aushalten. Aber sie hat sich bewährt!
Schwerter Netz: Dein Fazit – und wie geht’s weiter?
Arndsmeier: Ich bin wirklich begeistert, wie gut nachhaltige Mobilität im Arbeitsalltag funktionieren kann. Deshalb werde ich auch in Zukunft so oft wie möglich aufs Fahrrad setzen – eigentlich fast immer. Nur das Tracking werde ich etwas entspannter angehen. Und vielleicht kann ich ja auch den einen oder die andere motivieren, es einfach mal auszuprobieren – es lohnt sich!




