Zurück zur Startseite
https://www.schwerter-netz.de/daten/header-kinder-v2.jpg
https://www.schwerter-netz.de/daten/header-papa-v2.jpg
https://www.schwerter-netz.de/daten/header-mama-v2.jpg

“Lebensraum” der Station West

Jungen und Mädchen im Alter zwischen 12 und 21 Jahren leben hier unter einem Dach und erfahren eine Rund-um-die-Uhr-Betreuung mit Versorgung, Erziehung, Fürsorge, Zuwendung und Förderung. Die Hilfe orientiert sich an dem, was das Kind oder der/die Jugendliche braucht.

Der Steckbrief

Einsatz

Die Unterbringung in der Station kommt in Frage, wenn ein Zusammenleben in der Familie vorläufig, vorübergehend oder längerfristig nicht (mehr) möglich erscheint. Hintergründe können sein, massive häusliche Krisen, persönliche Einschränkungen bzw. Beeinträchtigungen der Eltern, hohe Problembelastung im Herkunftsmilieu, Verlust tragfähiger familiärer Bindungen, Entwicklungsschwierigkeiten, Verhaltensauffälligkeiten, ungeklärte Perspektiven, Abbruch einer Jugendhilfemaßnahme, Schutzbedürftigkeit u.a.

Zeitlicher Aufwand

Die Dauer der Unterbringung richtet sich nach dem was für die jeweilige Person als erforderlich angesehen wird; der Zeitraum kann eine Nacht oder ein Wochenende betragen, mehrere Tage, Wochen, Monate oder auch Jahre.

Ort

Die Kinder und Jugendlichen leben in einem alten Pfarrhaus mit Garten, umgeben von schönen, alten Bäumen, mitten im Kern Westhofens.

“Lebensraum” der Station West in der Praxis

K. „Ich bin direkt von der Schule in die Station West gekommen. Zuhause gab es Stress, und ich durfte nicht mehr dahin. Ich sollte auch in der Station bleiben und gar nicht mehr nach Hause. Am Anfang war das in Ordnung, viele Jugendliche und es war immer was los. Dann kamen Probleme in der Schule, und ich bin viel unterwegs gewesen und war manchmal einige Nächte hintereinander weg und habe auch Anzeigen gekriegt wegen Diebstahl und Sachbeschädigung. Das gab oft Ärger, weil die Betreuer sich Sorgen gemacht haben. Wir haben dann zusammen überlegt, wie es besser gehen kann und haben immer wieder verschiedene Sachen ausprobiert um zu sehen, ob es dann bei mir besser klappt. Das hat nicht alles funktioniert, aber es ist schrittweise ziemlich gut geworden. Mittlerweile fühle ich mich in der Station zuhause, muss aber bald ausziehen, weil ich bald 18 bin. Das ist schon komisch, weil ich mich zwar auf eine eigene Wohnung freue, aber die Station sehr vermissen werde. Ich hoffe, dass mir die Betreuer in meiner neuen Wohnung noch etwas helfen.“