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Soziale Gruppenarbeit für Kinder

Im besonderen Übungsfeld einer Gruppe werden Jungen und Mädchen im Alter zwischen etwa 7 bis 9 Jahren durch soziales Lernen in ihrer Entwicklung gefördert. Der Kontakt eines einzelnen Kindes zu den anderen und das gemeinsame Tun stehen dabei im Mittelpunkt.

Der Steckbrief

Einsatz

Die Gruppenarbeit spricht Kinder an, die durch problematische Verhaltensweisen auffallen und dadurch Konflikte mit den Menschen in ihrem Umfeld haben. Dies kann sich durchaus ganz unterschiedlich äußern: manche sind sehr vorlaut, andere eher still, die meisten überfordert in der angemessenen Kontaktaufnahme mit Gleichaltrigen.

Zeitlicher Aufwand

Die Kinder treffen sich einmal wöchentlich zwei Stunden, in der Regel über ein oder zwei Jahre. Der Turnus eines Gruppenjahres ist parallel zum Schuljahr angelegt. Bei besonderem Bedarf können zusätzlich Gespräche mit den Eltern stattfinden.

Ort

Die Gruppe trifft sich in Räumen eines Jugendzentrums. Aktivitäten finden darüber hinaus im näheren Umfeld oder als Ausflug in der weiteren Umgebung statt.

Soziale Gruppenarbeit für Kinder in der Praxis

Familie V: „Um unsere Stefanie haben wir uns lange Sorgen gemacht. Bei jedem Elternsprechtag mussten wir uns anhören, dass sie sich oft mit anderen Kindern streitet und dabei auch manchmal handgreiflich wird. Es war uns ehrlich gesagt auch schon unangenehm, mit Stefanie unterwegs zu sein und andere Familien zu treffen, denn wir konnten nicht sicher sein, ob sie sich lieb verhält oder es in Streit ausartet. In der Sozialen Gruppenarbeit war Stefanie dann anderthalb Jahre lang jede Woche zusammen mit den anderen Kindern. Die Coachs haben uns erklärt, dass Stefanie offenbar die Ideen fehlen, wie sie in Kontakt treten kann zu anderen Kindern. Ihre einzige Strategie war es, sich über lautstarkes Verhalten Aufmerksamkeit zu holen. In der Gruppe hat sie gelernt, dass es auch andere Möglichkeiten dazu gibt und sie hat neue Aktivitäten ausprobieren können, die ihr die eigenen Stärken bewusst gemacht haben. Heute schafft Stefanie es, ruhiger auf andere Kinder zuzugehen und sie imponiert gerne mit ihren zirkusreifen Zaubertricks. Es ging nicht von heute auf morgen – aber nun halten wir uns auch wieder gerne mit Stefanie da auf, wo andere Familien sind.“