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Workshop “Sicher im Netz”

Gemeinsam mit den Teilnehmern werden die Chancen und Risiken der neuen Medien untersucht. Im Mittelpunkt stehen dabei die Sozialen Netzwerke wie Facebook und Chatprogramme wie WhattsApp. Sie stellen besonders für junge Menschen einen großen Reiz dar und bergen gleichzeitig Tücken und Gefahren, über die Aufklärung stattfinden soll. In praktischen und realitätsnahen Übungen hinterfragen die Schüler ihr eigenes Surfverhalten, setzen sich mit mobbing im Internet auseinander und erarbeiten sich eine Haltung.
Interessierte Eltern und Pädagogen erhalten im Rahmen eines Vortrags mit anschließender Diskussion Informationen zu dem Thema „Cybermobbing“ und praktische Tipps wie man Gefahren im Internet im Vorfeld minimieren kann und welche korrektiven Hilfeformen sinnvoll sein können.

Der Steckbrief

Einsatz

Der Workshop wird angeboten für Schulklassen der Jahrgangstufen 5 bis 13 aller Schulformen und interessierte Eltern und Pädagogen.

Zeitlicher Aufwand

Der zeitliche Umfang des Workshops beträgt je nach Vereinbarung 2-6 Zeitstunden. Der Vortrag und die anschließende Diskussionsrunde dauern etwa 1,5 bis 2 Stunden.

Ort

In der Regel finden die Workshops in der Schulklasse statt; der Vortrag für die Eltern und Pädagogen je nach Teilnehmerzahl in der Aula, Mensa oder sonstigen Räumen.

“Sicher im Netz” in der Praxis

Vor und während des Workshops mit einer 10. Klasse wurde deutlich, dass die meisten Jugendlichen sehr unbedarft mit ihren persönlichen Daten im Internet umgingen. Viele von ihnen schienen zudem bemüht zu sein, durch das häufige Posten von Bildern und Nachrichten Anerkennung von den virtuellen Freunden zu erhalten. So war es auch nicht verwunderlich, dass viele Teilnehmer unreflektiert persönliche Inhalte bei Facebook veröffentlichten oder auch Freundschaftsanfragen von fremden Personen bedenkenlos bestätigten. Zwar hatten die Meisten schon mal irgendetwas von möglichen Gefahren im Internet gehört, jedoch glaubte keiner der Teilnehmer, dass sie persönlich negative Konsequenzen aufgrund ihrer Handlungen im Internet zu erwarten hätten. Nach mehreren praktischen Übungen und Videos entstand unter den Schülern jedoch eine sehr intensive Diskussion darüber, ob einige von ihnen nicht zu unvorsichtig mit ihren Daten im Internet umgehen würden. So sagte ein Teilnehmer, der sich kurz vorher noch mit seiner großen Anzahl an virtuellen Freunden brüstete: „Wenn ich also 600 Freunde habe und die alle meine Fotos sehen können und die dann auch noch anderen Leuten zeigen, ist das voll die Werbung für mich.“ „Ja klar, aber wenn Du irgendeinen Mist schreibst, kriegen das dann ja auch total viele Leute mit.“ „ Ja, Facebook ist wie eine Visitenkarte und ich will eine gute Visitenkarte von mir im Internet hinterlassen, also werde ich zukünftig genauer überlegen, was ich so schreibe oder lieber bleiben lasse.“